Alpensped kompensiert durch Solarlampen-Projekt

15. Juni 2011

Nach der ISO-Zertifizierung 14001:2004 Anfang 2011 ist Alpensped nun auch klimaneutral in der Verwaltung, bescheinigt und kompensiert durch my climate.

Das mittelständische Logistikunternehmen verbindet die Anforderungen der modernen Gesellschaft an Transport und Verkehr mit seinem ausgeprägten Bewusstsein für ein kundengerechtes, umweltorientiertes und soziales Verhalten.

Der erste Schritt auf dem „grünen“ Weg war die Einführung eines Umwelt-managements nach der ISO-Norm 14001:2004, welches Anfang 2011 vom TÜV Süd zertifiziert wurde. Unterstützt wurde Alpensped dabei durch das Institut für Nachhaltigkeit in Verkehr und Logistik (INVL) der Hochschule Heilbronn. Die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dirk Lohre und Projektleiter Ruben Gotthardt startete Anfang 2010. Gemeinsam wurden alle Ablaufprozesse der Verwaltung systematisch auf umweltrelevante Fragen durchforstet und die CO2-Emissionen für 2010 ermittelt. Dazu wurden bei Alpensped neben Ökostrom und Erdgas sämtliche Geschäftsreisen, das Pendeln der Mitarbeiter sowie der Papierverbrauch und die Restmüllmenge berücksichtigt. Der ermittelte Wert von 28,4 Tonnen CO2 und CO2-Äquivalente wie zum Beispiel Methan oder Lachgas wurde im März 2011 durch die Organisation my climate geprüft, bescheinigt und kompensiert. Alpensped unterstützt zum Ausgleich seiner CO2-Emissionen das Projekt Solarlampen im ländlichen Äthiopien: Etwa 99 Prozent der Landbevölkerung leben ohne Stromversorgung, die Menschen müssen deshalb große Einschränkungen in Kauf nehmen. Das Ziel des Projektes ist es, die Dörfer mit einem Solar Home System auszustatten, um Strom für die Beleuchtung zu produzieren. Dazu werden auf den Dächern äthiopischer Häuser Photovoltaikzellen installiert. Weitere Informationen zum Kompensationsprojekt unter myclimate.org.

Große „grüne“ Pläne

Damit hat Alpensped einen wichtigen Meilenstein erreicht. „Als nächsten logischen Schritt wollen wir die schrittweise klimatische Kompensation unserer Transportleistungen in Angriff nehmen“, beschreibt Christian Faggin, Sprecher der Geschäftsführung, die Herausforderung. „Wir arbeiten an maßgeschneiderten grünen Logistikprodukten, die – soweit möglich – die gesetzlichen Anforderungen sogar noch übertreffen“, fügt er hinzu. Geplant ist in Kürze die Zertifizierung nach ISO 14064 sowie die Ermittlung eines Corporate Carbon Footprints (CCF) und später auch die des Product Carbon Footprints (PCF).

Alpensped GmbH

Die internationale Spedition in Mannheim wurde 1993 gegründet und ist heute mit 23 Mitarbeitern Spezialist für Süd- und Südosteuropa.

Wichtigste Kundenbranchen sind Automobil (32 Prozent Umsatzanteil), Recycling (16 Prozent) und Stahl (14 Prozent). Das mittelständische Unternehmen zählt unter anderem Firmen wie den VW-Konzern, ThyssenKrupp und ArcelorMittal zu seinen Kunden. 2010 transportierte Alpensped 23.000 Sendungen und erzielte einen Jahresumsatz von 19,7 Mio EUR. Ziel- und Abgangsländer sind Italien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Mazedonien, Albanien, Rumänien und Bulgarien. Das logistische Dienstleistungsangebot besteht unter anderem aus Teil- und Komplettladungen, Schwer- und Gefahrguttransporten sowie der Beratung und Durchführung von Lagerungs- und Distributionsleistungen.

Ökonomie, Ökologie sowie soziales Engagement bilden für Alpensped die Säulen der Nachhaltigkeit. Dies spiegelt sich unter anderem durch die aktive Beteiligung an karitativen Einrichtungen und durch das starke Umweltengagement wider.

Christian Faggin

Christian Faggin,
Sprecher der Alpensped-Geschäftsführung

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