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21. September 2011

Mannheimer Logistik-Unternehmen zertifiziert seinen Corporate Carbon Footprint (CCF) nach ISO 14064:2006

Mannheim, 21. September 2011. Die Alpensped GmbH hat ihren Corporate Carbon Foot-print (CCF) 2010 nach ISO 14064:2006 zertifizieren lassen. Und ist damit eines der wenigen mittelständischen Logistikunternehmen, welches sich der Verantwortung stellt und seinen Beitrag zur CO2e-Reduktion leistet.

Christian Faggin, Sprecher der Alpensped-Geschäftsführung, nahm das Zertifikat des TÜV Rheinland von Ralf Martin Müller, Bereichsleiter beim TÜV Rheinland, entgegen und freute sich: „Wie geplant, haben wir es nach der Einführung des Umweltmanagements, welches Anfang 2011 nach ISO 14001:2004 zertifiziert wurde, jetzt geschafft unseren Corporate Carbon Footprint (CCF) zu ermitteln und auch diesen durch TÜV Rheinland zertifizieren zu lassen.“

Mit seinem ausgeprägten Bewusstsein für ein kundengerechtes, umweltorientiertes und soziales Verhalten erfüllt das mittelständische Logistikunternehmen die Anforderungen der modernen Gesellschaft an Transport und Verkehr. Wie bereits beim klimaneutralen Ausgleich der bei Verwaltungstätigkeiten anfallenden CO2-Emissionen wird Alpensped auch seine Transportleistungen teilweise über myclimate.org kompensieren und weiterhin das Solarlampen-Projekt im ländlichen Äthiopien unterstützen.

Scope 3 sehr weit gefasst

Der Alpensped-CCF wurde für 2010 in Kooperation mit dem Institut für Nachhaltigkeit in Verkehr und Logistik (INVL) an der Hochschule Heilbronn ermittelt. Prof. Dr. Dirk Lohre und Projektleiter Ruben Gotthardt unterstützten die Mannheimer Logistiker bei der Datenerhebung aller direkten und indirekten Treibhausgas-Emissionen, die das Unternehmen verursacht, unter anderem Strom-, Papierverbrauch, das Pendeln der Mitarbeiter sowie der CO2e-Ausstoß sämtlicher Transportdienstleistungen von Subunternehmern. Und bei der Berechnung des CCF sind nicht nur Daten aus dem tatsächlichen Vorgang der Verbrennung von Treibstoff oder Heizöl berücksichtigt, sondern auch aus der Vorkette, das heißt, auch Treibhausgase, die bei der Treibstoffherstellung entstanden sind. Entsprechendes gilt für den Verbrauch von Bahnstrom bei Dienstreisen.

Alpensped hat sich hohe Ziele gesetzt und die sogenannte Systemgrenze Scope 3 sehr weit gefasst. Ganz bewusst fiel die Entscheidung für dieses aufwändige und komplexe Vorgehen unter Berücksichtigung von Nicht-Transportprozessen, CO2e-Werten und indirekten Emissionen. Auch wenn das in der Konsequenz möglicherweise im Vergleich zu anderen Unternehmen einen höheren CCF ergibt, so verfügt Alpensped jetzt über eine solide Basis zur Verbesserung der eigenen Werte.

Alpensped: Faggin, Müller
Übergabe der Zertifikatsurkunde durch Ralf Martin Müller, TÜV Rheinland,
an Christian Faggin, Sprecher der Alpensped-Geschäftsführung (links im Bild)

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