Sonnige Aussichten: Alpensped reduziert weiter CO2-Emissionen

13. August 2013

Neue Solaranlage am Netz

Sonnige Aussichten: Alpensped reduziert weiter CO2-Emissionen

Die Alpensped GmbH setzt auf eigenen Ökostrom: Mit einer Solaranlage auf dem Dach des Firmengebäudes deckt der Mannheimer Logistikdienstleister einen Großteil seines Energiebedarfs künftig selbst – und zwar umweltfreundlich. Ein weiterer Vorteil: Auch die CO2-Emissionen sinken.

 Mannheim, 13. August 2013

„Alles Gute kommt von oben“, sagt der Volksmund und hat – zumindest im Fall der Alpensped GmbH – eindeutig Recht. Denn seit Juli dieses Jahres versorgen 208 Photovoltaik-Module auf dem über 700 Quadratmeter großen Dach das Firmengebäude mit Energie. „Unsere Solaranlage produziert primär Strom zur Eigenversorgung“, erklärt der Alpensped-Geschäftsführer Massimo Faggin. Damit kann der Familienbetrieb immerhin über 40 Prozent seines Energiebedarfs decken. „Eine höhere Quote ist schwer zu erzielen, da der produzierte Strom nicht zwischengespeichert werden kann“, so Faggin. Bei schlechtem Wetter und Dunkelheit muss Alpensped also weiterhin Fremdstrom beziehen. Scheint die Sonne, freut sich dagegen die Umwelt: Denn Alpensped speist überschüssige Energie ins öffentliche Stromnetz ein – und trägt so zur nachhaltigen Stromerzeugung bei.

Damit lohnt sich die Anlage in vielerlei Hinsicht. Mit einer Leistung von 53 kWp produziert sie jährlich rund 50.000 Kilowattstunden Strom. „Das ist etwa so viel wie 15 Drei-Personen-Haushalte verbrauchen“, macht Faggin deutlich. Gleichzeitig werden dadurch mehr als 30 Tonnen Kohlendioxid aus fossiler Energieerzeugung eingespart. „Umweltschutz erfordert Taten. Das Solardach ist ein Beitrag, den wir als mittelständisches Unternehmen leisten können“, verweist er.

Bei der Auswahl der Hersteller und Dienstleister setzte Alpensped gezielt auf lokale beziehungsweise regionale Partner. So stammen die Solarmodule von der Firma Solar Fabrik aus Freiburg, die Wechselrichter von der SMA Technology AG aus Niestetal, bei der Umsetzung des Projektes half die Mannheimer Firma Schwab. „Nachhaltigkeit ist für uns kein Modewort, wir leben das auch“, versichert Massimo Faggin. Das bedeute unter anderem, dass Alpensped nachhaltiges Handeln auch bei der Lieferantenauswahl berücksichtigt. „Somit stärken wir nicht nur die lokale Vielfalt, sondern halten darüber hinaus die CO2-Emisionen durch den Transport von Bauteilen und Komponenten möglichst gering“, macht er deutlich.

Solar News

Massimo Faggin, Alpensped Geschäftsführer und Dipl.-Ing. Wolfgang Schwab, Schwab GmbH Solar- und Energietechnik Geschäftsführer  (v. links)

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