Corona-Blog

Krisenbewältigung: Reden ist Gold

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28 April 2020

Es gibt viele Dinge, die wir aktuell nicht beeinflussen können. Und die uns schwer zu schaffen machen. Durch den Lockdown haben wir mit massiven Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. Vor allem, weil die Transporte im Automobil- und Stahlbereich stark eingebrochen sind. Zwar konnten wir durch Transporte von Lebensmitteln sowie Hygiene- und Medizinartikeln einiges kompensieren. Aber unterm Strich haben wir zu viel freien Frachtraum.

Mittlerweile gibt es einen ersten Lichtblick: Die Automobilhersteller wollen ihre Produktion langsam wieder hochfahren. Doch bis sich das auf unser Geschäft auswirkt, wird es sicher noch dauern. Trotzdem wollen wir die Situation nicht tatenlos hinnehmen. Denn auch wenn wir vieles nicht beeinflussen können, eines haben wir selbst in der Hand: Die Kommunikation mit Mitarbeitern, Frachtführern und Kunden. Das ist ein wichtiger Hebel, um trotz aller Hindernisse die Kurve zu kriegen.

So war es beispielsweise für uns ganz wichtig, von Anfang an den Austausch mit unseren vertraglich gebundenen Frachtführern aufrecht zu erhalten. Wir haben sie schon frühzeitig über Hygienevorschriften informiert und die Fahrer entsprechend mit Handschuhen, Desinfektionsmitteln und Masken ausgestattet. An Verladestellen wurde Fieber gemessen, um die Auslieferungen sicher zu machen. Trotz Flaute halten wir auch im Moment engen Kontakt. Denn wir wollen bereit sein, wenn das Geschäft wieder Fahrt aufnimmt.

Mit unseren Kunde*innen stehen wir ebenfalls in engem Austausch. Es hilft uns sehr, in dieser Situation die Treue und den Zusammenhalt mit ihnen zu spüren. So konnten wir beispielsweise an der einen oder anderen Stelle aushelfen, indem wir für zusätzliche kurzfristige Lebensmitteltransporte in Italien entsprechenden Frachtraum zur Verfügung gestellt haben. Ohne den direkten Draht zu allen Beteiligten wäre das nicht möglich gewesen.