Alpensped bringt 1.500 Wohncontainer nach Deutschland

Alpensped bringt 1.500 Wohncontainer nach Deutschland

Im Auftrag der Kärcher Futuretech GmbH, Schwaikheim, transportiert Alpensped Wohncontainer von Italien nach Deutschland in den Rems-Murr-Kreis. Hier sollen die Wohn- sowie Sanitär- und Küchencontainer Platz für mehr als 2.000 Flüchtlinge bieten. In einem Probeauftrag, Anfang 2016, beförderte das Mannheimer Logistikunternehmen bereits 60 Container nach Deutschland. Nach einer darauf folgenden Ausschreibung erhielt Alpensped dann Mitte März den Zuschlag für das gesamte Transportvolumen von circa 1.500 Containern.

Die Wohncontainer werden im zusammengeklappten Zustand transportiert und erst am Bestimmungsort aufgebaut. Foto: Kärcher Futuretech GmbH

„Den Zuschlag für den Gesamtauftrag haben wir erhalten, weil wir sowohl bei der Durchführung des ersten Probeprojektes, als auch während der laufenden Ausschreibung den Kontakt zu den Verantwortlichen bei Futuretech gehalten haben,“ ist sich Massimo Faggin, Geschäftsführer und Projektverantwortlicher bei Alpensped, sicher und erklärt weiter: „Gemeinsam hat das Team „Kärcher Futuretech-Alpensped“ an Lösungswegen gearbeitet, um die Transportkosten zu reduzieren und den Ablauf zu optimieren.“ 

So wurden beispielsweise im Vorfeld Probeverladungen mit geschlossenen Planen-Fahrzeugen in Italien durchgeführt. Um diese Möglichkeit zu testen, schickte Alpensped ein Fahrzeug zur Verladestelle und danach zusätzlich zu den Verantwortlichen von Kärcher Futuretech in Deutschland. Die Wohncontainer werden zum Großteil im zusammengeklappten Zustand auf Containerchassis mit Twistlock-Verriegelung befördert. Der Aufbau erfolgt erst in Deutschland durch von Kärcher Futuretech geschultes Fachpersonal. Pro Fahrzeug können bis zu acht zusammengeklappte Container befördert werden. Die Transportkosten lassen sich so auf circa ein Drittel reduzieren. „Das ist enorm“, freut sich Klaus Flad, Executive Head of Order Management bei Kärcher Futuretech. „Wir kennen die lösungsorientierte Zusammenarbeit mit Alpensped bereits von laufenden Aufträgen mit unserer Muttergesellschaft. Bei diesem Projekt fühlen wir uns erneut bestätigt, den richtigen Dienstleister gewählt zu haben.“ „Bis November werden wir mit Unterstützung von Alpensped Wohnraum für viele hilfsbedürftige Flüchtlinge schaffen“, sagt Susan Bernhard, die Projektverantwortliche bei Kärcher Futuretech und erklärt weiter: „Insgesamt sind über 300 Fahrten geplant, um die Container sowie diverses Zubehör nach Deutschland zu bringen.“ 

Kärcher Futuretech – Im Dienst von Friedenssicherung und Katastrophenschutz 
Die Kärcher Futuretech GmbH mit Sitz in Schwaikheim wurde im Jahr 2005 als selbständiges Tochterunternehmen aus der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG ausgegliedert. Als weltweit anerkannter Spezialist für Schutz- und Versorgungssysteme ist Kärcher Futuretech in den Geschäftsfeldern CBRN Schutzsysteme, Wasserversorgungssysteme, mobile Verpflegungssysteme, Feldlagersysteme sowie Service und Dienstleistungen aktiv. Innovative Systeme auf dem neuesten Stand der Technik, ein vollständiges Produktsortiment sowie einzigartige Qualität und vorbildliche Serviceleistungen machen Kärcher Futuretech zum Weltmarktführer für „Professionelle Systeme für Friedenskräfte“. www.karcher-futuretech.com

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