KlimaSchutz-beitrag für Transporte
GEMEINSAM FÜR DEN Klimaschutz
Transporte sind mit Treibhausgasemissionen verbunden. Deshalb setzen wir auf eine Kombination aus transparenter Emissionsberechnung, konsequenter Reduktion und der Förderung von Klimaschutzmaßnahmen.
Mit unserer Klimainitiative 50/50 bieten wir unseren Kund*innen die Möglichkeit, gemeinsam mit uns einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Grundlage dafür ist die Berechnung der Transportemissionen. Diese erfolgt nach den anerkannten Normen ISO 14064-1:2019 und ISO 14083: 2024 und schafft Transparenz über die tatsächlich entstehenden Emissionen entlang der Transportkette.
Für jede berechnete Tonne CO₂ übernehmen wir die Hälfte der Kosten für CO₂-Zertifikate, während die andere Hälfte von unseren Kund*innen getragen wird. So entstehen zusätzliche Finanzmittel für wirksame Klimaschutzmaßnahmen.
FÖRDERUNG ZERTIFIZIERTER KlimaschutzPROJEKTE
Gemeinsam mit unserem Partner First Climate, einem führenden Anbieter von Klimaschutzlösungen, unterstützen wir das Gold Standard-Projekt „Uganda: energieeffiziente Kochöfen“ durch den Erwerb von CO₂-Zertifikaten. Dank der Verbreitung effizienter Kochherde werden Holzverbrauch und Abholzung reduziert, gesundheitsschädliche Emissionen gesenkt und gleichzeitig die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessert.
Die neu entwickelten, langlebigen Metallkochherde senken den Brennstoffbedarf um bis zu 50 % und tragen damit zu einer Emissionsreduktion von 750.000 t CO₂ pro Jahr bei. Bisher wurden über 1,2 Millionen Öfen bereitgestellt, wodurch mehr als 6 Millionen Menschen profitieren.
Abgesehen von der Emissionsminderung bietet dieses Projekt weiteren Nutzen für die Menschen vor Ort wie Armutsbekämpfung, Gesundheitsförderung, Gleichberechtigung, eine bessere Wasserversorgung, Wirtschaftswachstum, Emissionsvermeidung sowie der Schutz des Ökosystems Wald.
IHR BEITRAG ZÄHLT
Gemeinsam mit unseren Kund*innen tragen wir dazu bei, Klimaschutzmaßnahmen weltweit zu fördern und die Finanzierung von Klimaschutzprojekten zu ermöglichen. So leisten wir einen konkreten Beitrag zur Reduzierung globaler Treibhausgasemissionen – ergänzend zu unseren eigenen Maßnahmen zur Emissionsvermeidung und -reduktion.
Machen Sie mit und leisten Sie gemeinsam mit uns einen Beitrag zum Klimaschutz – durch die Unterstützung von Projekten, die Emissionen reduzieren und die Lebensbedingungen vor Ort verbessern.
Beispiel-Rechnung: So viel müssten Sie beisteuern
Wussten Sie schon, wie günstig es ist, einen Transport klimafreundlicher durchzuführen?
Hier ein kleines Beispiel: Bei einer Komplettladung (24 to) von Mannheim nach Milano (ca. 600 km) wäre der Transport schon mit einem zusätzlichen Betrag von 5,40 € klimafreundlich – die andere Hälfte (5,40 €) übernehmen wir.
Erfahren Sie mehr über unsere nachhaltige Logistik.
Begriffsklärungen
Was ist ein Corporate Carbon Footprint (CCF)?
Zu den direkten Emissionen gehören etwa die des firmeneigenen Kraftwerks oder Fuhrparks, aber auch jene, die durch Industrieprozesse (z.B. bei der Zement- oder Kalkproduktion) verursacht werden.
Indirekte Emissionen außerhalb der Unternehmensgrenzen umfassen etwa Reisen von Mitarbeitenden oder aus dem Kundenbereich, aber auch Transporte und anderes. (Quelle: GUT Cert)
Was ist ein Transport Carbon Footprint (TCF)?
Für die einheitliche Berechnung der Treibhausgasemissionen der Transportdienstleistungen von Logistikunternehmen (nach DIN EN ISO 14083:2024) benötigt man die direkten und indirekten Emissionen. Die Summe beider ergibt die CO₂-Emissionen der Transportdienstleistung.
Ziel der Zertifizierung der Transportemissionen nach DIN EN ISO 14083 ist es, den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen für den gesamten Transportsektor einheitlich zu bilanzieren, Transparenz zu schaffen, Einsparpotenziale zu identifizieren und Handlungsfelder zu entdecken, um Energie- und Rohstoffaufwände zu senken. (Quelle: TÜV SÜD)
Wie wird der TCF bei Alpensped berechnet?
Der TCF (Transport Carbon Footprint) bezeichnet den sendungsbezogenen CO₂-Fußabdruck, d.h. die für eine Sendung entstandenen CO₂-Emissionen.
Die Berechnung wird von der Norm DIN EN ISO 14083:2024, nach der wir für die Ermittlung des TCF zertifiziert sind, vorgegeben.
Berechnet wird der Fußabdruck je nach Abfertigungsart (Komplett- oder Teilladung) und hat als Variablen das Ladungsgewicht sowie die Entfernung. Leer- und Vollverbrauch des Lkw bei kompletter Auslastung sind als Default-Werte hinterlegt. Über den per Formel ermittelten Dieselverbrauch und den Emissionsfaktor (CO₂-Emissionen pro Liter Diesel) werden die Emissionen ermittelt. Die Berechnung ist in unser Transportmanagementsystem integriert.
Für die Berechnung des TCF werden also folgende Parameter verwendet:
- Leerverbrauch pro 100 km
- Differenz Voll- und Leerverbrauch
- Ladekapazität in to
- Leerfahrtanteil in %
- Ladungsgewicht in to
- Entfernung in km
- Umrechnungsfaktor Liter Diesel in CO₂-Emissionen
Zunächst wird über eine Formel mit den genannten Parametern der Dieselverbrauch errechnet und dann über den Umrechnungsfaktor die Emissionen.
Für die Berechnung beziehen wir alle Emissionen der Vorkette, also die Emissionen, die bei der Produktion des Dieselkraftstoffes anfallen, mit ein.
Wie funktioniert der freiwillige Klimaschutzbeitrag mit CO₂-Zertifikaten?
Durch den freiwilligen Bezug von CO₂-Zertifikaten zur finanziellen Förderung von Klimaschutz- und Umweltprojekten kann unvermeidbaren Treibhausgasemissionen ein äquivalenter positiver Klimanutzen gegenübergestellt werden. Klimaschutzprojekte, die die Qualitätsanforderungen für den freiwilligen CO₂-Markt erfüllen, werden nach international anerkannten Standards zertifiziert und die erzielten Emissionseinsparungen durch unabhängige Prüfinstitute bestätigt. Entsprechend anerkannte Projekte können für jede von ihnen nachweislich eingesparte Tonne CO₂ einen Emissionsminderungsnachweis bzw. ein CO₂-Zertifikat ausgeben, der dann über den freiwilligen CO₂-Markt gehandelt und von Unternehmen erworben werden kann.
CO₂-Zertifikate ermöglichen es, ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen gezielt zu fördern. Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb lassen sich dadurch nicht verhindern; das Verfahren ermöglicht es aber, Finanzmittel zu generieren und in Länder des globalen Südens zu transferieren, wo mit jedem Euro viel größere Emissionseinsparungen erzielt werden können als in Europa oder anderen industrialisierten Regionen der Erde. Indem Unternehmen CO₂-Zertifikate erwerben, werden wirtschaftliche Anreize für die Entwicklung von Klimaschutzprojekten geschaffen, die ohne die entsprechende Förderung nicht umsetzbar wären. (Quelle: First Climate)
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+49 (0)621 844 08-80
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