Nachhaltige Logistik

Bei der Frage, ob auch kleinere Logistiker das Thema Nachhaltigkeit operativ erfolgreich umsetzen können, verweisen Fachleute und Fachmedien in Baden-Württemberg und darüber hinaus gerne auf Alpensped.

Nicht ohne Grund: Unser unternehmerisches Denken und Handeln zeichnet sich seit mehr als zwei Jahrzehnten durch Engagement für unsere Kunden, hochwertige logistische Dienstleistungen und den verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Mensch aus. Das verstehen wir unter Nachhaltigkeit. Konkret heißt das: Wir arbeiten jeden Tag konsequent nach unserer N3-Philosophie. N3 steht für Ökonomie, Ökologie und Soziales. Diese drei Dimensionen der Nachhaltigkeit stellen wir bewusst in den Mittelpunkt unseres Handelns.

 

Ökonomisch

Im vergangenen Vierteljahrhundert haben wir uns von einem kleinen Transportunternehmen hin zu einem mittelständischen, spezialisierten Logistikdienstleister mit einer prozessorientierten Transportabwicklung entwickelt. Heute zählen über 150 Kunden und mehr als 30 vertraglich gebundene Frachtführer zu unseren Geschäftspartnern. Wachstum um jeden Preis war und ist für Alpensped jedoch keine Option. Unser Ziel ist seit jeher eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb sorgen wir für nachhaltiges Wirtschaften, unter Berücksichtigung unseres N3-Konzeptes. Doch wie lassen sich neue Länder, Märkte und Kunden im Sinne der Nachhaltigkeit erschließen? Unsere Antwort darauf: organisches Wachstum, ein gesunder Branchenmix, hervorragend qualifizierte Mitarbeiter sowie zertifizierte Qualität. Das alles schafft bei Alpensped die Basis für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Zur nachhaltigen Ökonomie zählt für uns auch eine hervorragende Bonität, die uns von Creditreform bescheinigt wird. Das weltweit anerkannte Zertifikat belegt unsere stabile Unternehmenssituation sowie unsere sehr gute Zahlungsmoral.  

Ökologisch

Alpensped ist Vorreiter beim Thema „Grüne Logistik“. Davon zeugen nicht nur unser zertifiziertes Umweltmanagement nach ISO-Norm 14001:2004 oder die klimaneutrale Organisation unserer Verwaltung. Wir haben auch als eine der ersten mittelständischen Speditionen unseren Corporate Carbon Footprint (CCF) für das gesamte Unternehmen nach ISO 14064 zertifizieren lassen. Ebenso ist unser Transport Carbon Footprint (TCF) nach DIN EN 16258 zertifiziert. Seit 2012 weisen wir für jede durchgeführte Sendung den spezifischen TCF auf allen Einzel- und Sammelrechnungen aus.

204 LUFTBALLONS ENTSPRECHEN 1 KILOGRAMM CO2

Als Logistikunternehmen bieten wir Transportdienstleistungen in 20 europäische Länder an. Diese Dienstleistung macht 99,77 Prozent unseres CCF aus und entspricht 17.527 Tonnen CO2-e. Deshalb fühlen wir uns ganz besonders in der Verantwortung, die Umwelt zu schützen. Unser Ziel: Wir möchten bis 2025 klimaneutral arbeiten. Dafür gehen wir drei Wege – wir reduzieren, wir prüfen die Verlagerung von Lkw-Transporten auf die Schiene und wir kompensieren. Hierbei wollen wir in Zukunft auch unsere Kunden mitnehmen und sie einladen, sich an den Kompensationsleistungen zu beteiligen und somit klimafreundlichere Transporte auf die Straße zu bringen. Alpensped kompensiert seine CO2-Emissionen über ein Projekt von myclimate im ländlichen Tansania, das Haushalte mit Solarstrom versorgt. 2017 haben wir darüber 1.250 Tonnen CO2, also knapp 7,13 Prozent des gesamten Unternehmensfußabdrucks ausgeglichen.   Auf unserem „grünen Weg“ machen wir uns zudem – über die Einhaltung gesetzlicher Umweltschutzvorschriften hinaus – für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen stark und kommunizieren dies auch. So fördern wir nachhaltiges Denken und Handeln unserer Mitarbeiter und bestärken sie darin, sich umweltorientiert zu verhalten. Im Juli 2013 haben wir auf dem Dach unseres Firmengebäudes eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, die circa 60 Prozent unseres eigenen jährlichen Strombedarfs deckt.

Sozial

Soziales Engagement ist für uns nicht Kür, sondern Pflicht. Egal, ob Nachhilfe für minderjährige Flüchtlinge, finanzielle Unterstützung von Hilfsprojekten oder eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik – soziale Verantwortung für Mitarbeitende und Gesellschaft ist seit jeher ein unverzichtbares Kernelement unserer Firmenphilosophie.

Wir stellen die Mitarbeitenden als wichtigste Säule des Unternehmens gezielt in den Fokus. Dazu gehört auch, dass Betriebszugehörige und Unternehmenspartner nicht aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Nationalität oder ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft benachteiligt oder bevorzugt werden. Wir fördern und beteiligen unsere Mitarbeitenden zudem bestmöglich und setzen auf einen kooperativen Führungsstil.

Einen festen Platz in unserer Unternehmenskultur hat darüber hinaus unser breites karitatives Engagement. Und das geht weit über die finanzielle Unterstützung von Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen hinaus. Ein Beispiel: Unsere Mitarbeiter werden von Zeit zu Zeit von ihrer Arbeit freigestellt, um bei der Mannheimer Tafel auszuhelfen.

Zudem sehen wir besonders im Jugendbereich unsere soziale Verantwortung. Deshalb unterstützt Alpensped mehrere Sportvereine, wie beispielsweise den TSV Neckarau, die Rhein-Neckar Löwen sowie den SV Waldhof. Seit Juni 2014 engagieren wir uns auch bei der Jugendförderung „Anpfiff ins Leben“, welche Sport, Schule, Beruf und Soziales ganzheitlich integriert.

Für unser freiwilliges gesellschaftliches Engagement sind wir 2017 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und Caritas und Diakonie mit dem Lea-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung ausgezeichnet worden.