Reduktion und Kompensation

Wir haben den Klimaschutz als ein wesentliches Thema für uns identifiziert und arbeiten immer weiter an unserem großen Ziel, bis 2030 klimaneutral zu sein.

Unsere Strategie zur Erreichung dieses Ziels lautet: Analysieren – Reduzieren – Kompensieren. Das bedeutet, in erster Linie ausgestoßene Emissionen zu reduzieren, und falls die Reduktion nicht möglich ist, diese zu kompensieren.

Co2-Reduktion

Wir handeln täglich nach den Vorgaben unseres Umweltmanagementsystems ISO 14001:2015, indem wir versuchen, klimarelevante Emissionen zu reduzieren und weniger Ressourcen zu verbrauchen.

Wir reduzieren unseren CO₂-Ausstoß u.a. durch den Einsatz von LKW der neuesten Generation. Eine weitere Maßnahme ist die IT-gestützte Tourenoptimierung und LKW-Auslastung. Durch eine effiziente Sendungsbündelung und Routenplanung schicken wir weniger Fahrzeuge auf die Straße, vermeiden Leerkilometer und reduzieren somit den gesamten Verbrauch unserer Flotte. Fahrerschulungen für besonders energieeffizientes Fahren führen zusätzlich zu Verbrauchseinsparungen.

Die größte Wirkung erzielt nach wie vor die Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Bahn. Das ist derzeit aufgrund von fehlenden Verbindungen nach (Süd-)Osteuropa schwierig, aber auch angesichts der Anforderungen unserer Kund*innen, die nicht mit der Bahn abgedeckt werden können.

Zudem ist es unser Bestreben, das Bewusstsein all unserer Stakeholder für ein ökologisches Handeln zu schärfen. Über die Einhaltung gesetzlicher Umweltschutzvorschriften hinaus setzen wir uns für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ein und bestärken auch unsere Mitarbeitenden darin, sich umweltorientiert zu verhalten. Dazu bieten wir ihnen u.a. (E-)Bike-Leasing, die Kostenübernahme des ÖPNV für die Fahrt zur Arbeit und das kostenlose Laden von Elektrofahrzeugen (durch Solarstrom) an.

CO2-KOMPENSATION

Neben der Reduktion kompensieren wir gemeinsam mit einigen Kund*innen einen Teil der entstandenen Emissionen über unsere Klimainitiative 50/50. Zuerst berechnen wir die Emissionen der Transporte und gleichen diese dann über ein Klimaschutzprojekt aus. Dabei übernehmen wir für jede entstandene Tonne CO₂ die Hälfte der Kompensationskosten, die andere Hälfte tragen unsere Kund*innen.

Als Teil davon unterstützen wir das Gold Standard Projekt Uganda: energieeffiziente Kochöfen von First Climate, einem Pionier im Emissionshandel. Die Verteilung verbesserter Kochherde an Haushalte in Uganda führt zu einer verminderten Abholzung, weniger gesundheitsschädlichem Rauch und erzeugt eine Brennstoffeinsparung von 35% bis 50%. Neben einer Emissionsminderung von 750.000 Tonnen CO₂ pro Jahr bietet dieses Projekt – wie alle First Climate Projekte – vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt.

Auch firmenintern ist unsere Verwaltung durch die Kompensation der entstandenen Emissionen bereits seit 2011 klimaneutral.

CARBON FOOTPRINT

Grundlage unseres ökologischen Handelns ist eine genaue Bilanzierung unserer ausgestoßenen Emissionen: Wir lassen jährlich unseren Unternehmensfußabdruck (Corporate Carbon Foot Print / CCF) nach DIN EN 14064:2012 und unseren sendungsbezogenen Fußabdruck (Transport Carbon Foot Print / TCF) nach DIN EN 16258:2013 auditieren.

Für eine einheitliche Berechnung der Treibhausgasemissionen einer Transportdienstleistung benötigt man die Summe aus direkten und indirekten Emissionen. Selbstverständlich schließen wir als Transportunternehmen bei der Ermittlung der Fußabdrücke auch die indirekten Emissionen unserer Transportdienstleister (Scope 3) mit ein.

Die meisten THG-Emissionen entstehen im Scope 3 und beinhalten zu 99,8% durch Transporte verursachte Ausstöße. Im Bereich der Verwaltung stellt das Pendeln der Mitarbeitenden den größten Teil der THG-Emissionen dar. Das Pendeln per Pkw sinkt kontinuierlich, da unsere Mitarbeitenden vermehrt mit dem ÖPNV und den von uns geförderten Fahrrädern zur Arbeit kommen. Dienstreisen werden, wann immer es möglich ist, mit der Bahn durchgeführt, ansonsten mit dem (E-)Auto. Flüge versuchen wir komplett zu vermeiden.
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