KLIMASCHUTZ
Unsere Klimastrategie
Alpensped erfasst klimarelevante Emissionen systematisch und leitet daraus Maßnahmen für die Weiterentwicklung der eigenen Umwelt- und Klimastrategie ab.
Unsere Klimastrategie folgt dem Prinzip:
Analysieren – Planen – Reduzieren – Finanzieren – Kommunizieren.
Im ersten Schritt erfassen und bewerten wir die Emissionen unseres Unternehmens sowie die transportbezogenen Emissionen entlang unserer Wertschöpfungskette. Auf dieser Grundlage prüfen und entwickeln wir Maßnahmen, mit denen Emissionen in unserem Betrieb und in unseren Transportprozessen reduziert oder vermieden werden können.
Ergänzend unterstützen wir ausgewählte zertifizierte Klimaschutzprojekte über CO₂-Zertifikate. Diese Projektförderung ist ein zusätzlicher Beitrag und ersetzt nicht die Vermeidung oder Reduzierung von Emissionen. Transportemissionen entstehen weiterhin und werden von uns transparent berechnet und ausgewiesen.
CARBON FOOTPRINT
Eine belastbare Emissionsbilanzierung ist die Grundlage für unsere Klimastrategie. Deshalb lassen wir jährlich unseren Corporate Carbon Footprint (CCF) für das gesamte Unternehmen nach DIN EN ISO 14064-1:2019 auditieren.
Zusätzlich lassen wir unseren Transport Carbon Footprint (TCF) nach DIN EN ISO 14083:2024 auditieren. Der TCF bildet die Grundlage für die Berechnung der sendungsbezogenen Treibhausgasemissionen unserer Transportdienstleistungen.
Bei der Berechnung berücksichtigen wir direkte und indirekte Emissionen. Da ein wesentlicher Teil unserer Transportleistungen durch Transportdienstleister erbracht wird, fließen auch relevante Scope-3-Emissionen in die Berechnung ein.
Der größte Teil unserer Treibhausgasemissionen entsteht im Scope 3 und ist transportbedingt. Die Bilanzierung dieser Emissionen hilft uns, relevante Emissionsquellen sichtbar zu machen und Maßnahmen entlang unserer Transportketten gezielter zu prüfen, zu steuern und weiterzuentwickeln.
Auch im Verwaltungsbereich erfassen wir klimarelevante Emissionsquellen. Dazu gehören unter anderem das Pendeln der Mitarbeitenden, Dienstreisen, Energieverbrauch und weitere betriebliche Verbräuche.
CO₂-REDUKTION
Wir arbeiten kontinuierlich daran, klimarelevante Emissionen zu verringern und Ressourcen effizienter einzusetzen. Grundlage dafür ist unser Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2015.
Im Transportbereich prüfen und nutzen wir verschiedene Maßnahmen, um Kraftstoffverbrauch und transportbezogene Emissionen zu beeinflussen. Dazu gehören unter anderem:
- der Einsatz moderner Lkw-Technologie,
- IT-gestützte Tourenplanung,
- optimierte Sendungsbündelung,
- verbesserte Routenplanung,
- die Reduzierung von Leerkilometern,
- Fahrerschulungen für eine energieeffiziente Fahrweise,
- die Prüfung alternativer Treibstoffe wie HVO,
- die Prüfung elektrischer Antriebe für geeignete Transportlösungen.
Auch in unseren eigenen Betriebsabläufen setzen wir Maßnahmen um, mit denen wir Ressourcen schonen und Emissionen verringern können. An unserem Standort erzeugen wir Strom über unsere eigene Photovoltaikanlage. Zudem treiben wir die Digitalisierung unserer Prozesse weiter voran, um papierbasierte Abläufe zu reduzieren.
Für unsere Mitarbeitenden fördern wir klimabewusstere Mobilitätsoptionen. Dazu gehören unter anderem Bike- und E-Bike-Leasing, die Übernahme von ÖPNV-Kosten für den Arbeitsweg sowie das Laden von Elektrofahrzeugen mit Solarstrom an unserem Standort.
Dienstreisen erfolgen nach Möglichkeit mit der Bahn. Wenn dies nicht praktikabel ist, nutzen wir Pkw oder E-Fahrzeuge. Flugreisen vermeiden wir, soweit dies betrieblich möglich ist.
KLIMASCHUTZ-BEITRAG
Neben Maßnahmen zur Emissionsvermeidung und -reduzierung bieten wir Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, im Rahmen unserer Klimainitiative 50/50 auf Basis der berechneten transportbezogenen Emissionen einen freiwilligen Klimaschutz-Beitrag zu leisten. Die Grundlage dafür ist die Berechnung der jeweiligen Transportemissionen. Auf dieser Basis können zertifizierte Klimaschutzprojekte finanziell unterstützt werden.
Wichtig ist: Der Klimaschutz-Beitrag macht einen Transport nicht emissionsfrei, klimaneutral oder automatisch klimafreundlich. Die durch den Transport entstehenden Emissionen werden weiterhin berechnet und ausgewiesen. Die Projektförderung erfolgt ergänzend und getrennt von unseren Maßnahmen zur Emissionsvermeidung und -reduzierung.
Im Rahmen dieser Initiative unterstützen wir das Gold-Standard-Projekt „Uganda: energieeffiziente Kochöfen“ von First Climate. Nach Angaben des Projektanbieters werden durch die Verteilung effizienter Kochöfen unter anderem Holzverbrauch, Abholzung und Rauchbelastung in Haushalten reduziert. Die Angaben zu den erzielten Emissionsminderungen, Projektstandards und sozialen oder ökologischen Zusatzwirkungen beruhen auf den Informationen des Projektanbieters und der jeweiligen Zertifizierungsunterlagen.
